Wie man Munitionsgurte in Aces of Thunder auswählt

Die Wahl des Munitionsgurts beeinflusst direkt den von euch verursachten Schaden, die Chance, Gegner in Brand zu setzen, die Durchschlagskraft und die Sichtbarkeit euer Geschosse. Dasselbe Flugzeug kann sich allein wegen der Gurtzusammensetzung sehr unterschiedlich anfühlen. Dieser Artikel gibt einen kurzen Überblick über Munitionsarten, die Vorteile von Gurten ohne Leuchtspurmunition und effektive Setups für die P-47D-22-RE, Bf 110 G-2, Yak-3 und andere Flugzeuge.

In einfachen „Standard“-Gurten findet ihr häufig Übungsmunition. Sie ist fürs Training in Ordnung, im Gefecht jedoch schwach. Ersetzt sie so bald wie möglich durch einen auf die Aufgabe zugeschnittenen Gurt, sobald ihr die Modifikationen freischaltet. Leuchtspurmunition ermöglicht klare visuelle Korrektur, verschlechtert aber die Ballistik leicht (insbesondere bei dem 12,7‑mm Browning M2) und verrät eure Schussposition. Hier kommt die Nützlichkeit des Gurts „ohne Leuchtspur“ ins Spiel, da er keine Leuchtspur enthält. Dadurch sind Korrekturen schwieriger, aber es fällt dem Gegner auch schwerer, die Herkunft der Schüsse zu erkennen.

Wie man Gurte einsetzt

Gegen leichte Jäger funktioniert der „Luftziele“-Gurt mit einem Übergewicht an HE und HE-I am besten, da er die Beplankung schnell aufreißt und oft Brände verursacht. Gegen Schlachtflugzeuge ist der „Allzweck“-Gurt bequemer, da HE Strukturen und Tanks zerschlägt, während AP Kühler und Motoren erreicht. Für Bodenziele nehmt „AP“/„Bodenziele“ und wenn möglich ein größeres Kaliber; HE ist wirksam gegen weiche Ziele (Lkw, ungeschützte Flakgeschütze).

Bei einer Reihe deutscher Jäger ladet das serienmäßige 7,92‑mm MG 17 mit einem Gurt „ohne Leuchtspur“ für höheren Schaden und lasst die Kanonen die Hauptarbeit übernehmen. Wenn ihr zusätzliche 20‑mm‑MG 151 in den Flächen installiert, wählt „Luftziele“ mit Schwerpunkt auf HE – das ist der schnellste Weg, Flugzeuge auseinanderzunehmen. Bei der sowjetischen La‑5FN und der Yak‑3 ist die 20‑mm‑ShVAK mit „Bodenziele“- oder „AP“-Gurten besonders effektiv, dank des höheren AP‑Anteils, der hilft, robuste Module zu zerstören. Das amerikanische 12,7‑mm Browning M2 in P‑51C‑10, P‑63A‑5, F4U‑4, P‑47D‑22‑RE und P‑40E‑1 funktioniert zuverlässig mit dem „Allzweck“-Gurt, da das Verhältnis aus Brand- und AP‑Munition für die meisten Aufgaben passt.

Ein Hinweis zu schweren Kalibern: Hier zahlt sich die richtige Munitionswahl am meisten aus. Die gondelmontierte 37‑mm BK 3,7 an der Bf 110 G‑2 und die 37‑mm NS‑37 an der Yak‑9T können Bodenziele mit einem einzigen gut platzierten Schuss zerstören. Gegen Panzerung verwendet AP und gegen weiche Ziele sowie ungepanzerte Module HE. Diese Kaliber sind auch gegen Flugzeuge gefährlich, aber das Ergebnis hängt stark vom Trefferpunkt ab.

Wenn ihr euch mit einer neuen Kanone vertraut macht, fangt mit „Luft“- oder „Leuchtspur“-Gurten an und wechselt erst dann auf „ohne Leuchtspur“.

Teile eure Erfahrungen! Welche Gurte nehmt ihr für das MG 151 für die Jägerjagd, womit ladet ihr die NS‑37 für Bodenangriffe, und was packt ihr in die Brownings der amerikanischen Flugzeuge?